Erster Marsch der POGIDA in Hohenlohe

Seit mittlerweile einigen Wochen ist der Montagabend in fester Hand der pflichtbewussten Deutschen. Um 18:30 Uhr, gleich nach „Die Geißens – eine schreckliche glamouröse Familie“, trifft sich der zu Recht besorgte Bildungsbürger mit seinen Kameraden zum Spaziergang durch unsere schönen mittelalterlichen Altstädte. 

Auf die Spaziergänger warteten gratis Bratwürste vom Gasthaus Ziegler
Auf die Spaziergänger warteten gratis Bratwürste vom Gasthaus Ziegler

Nach dem Vorbild der Pioniere von PEGIDA in Dresden und Filialspaziergängern in vielen anderen deutschen Städten, versammelten sich diesen Montag nun zum ersten mal die Patriotischen Oberpfälzer Gegen die Islamisierung Des Abendlandes (POGIDA) auf dem Marktplatz in Hohenlohe, um von dort aus in Richtung Kirchplatz zu marschieren.

Wir vom Oberpfalz Anzeiger waren dabei, um die allgemeine Stimmung einzufangen, aber auch einzelne Stimmen zu sammeln. Da man sich innerhalb der Bewegung mehr oder weniger einig ist, dass es sich bei den Deutschen um „EIN Volk“ handle, das zusammen ein „WIR“ sein sollte, haben wir uns bemüht, die O-Töne aus Rücksicht auf unsere überregionale Leserschaft in weiten Teilen ins Deutsche zu überführen.

Es folgen einige Wortbeiträge der Teilnehmer:

„Ich bin ja kein Rassist, aber das ist wirklich die erste gute Idee, die diese ostdeutschen Parasiten seit der Teilung hatten.“

 

„Ich möchte mein Bier einfach weiterhin gerne gemütlich im Wirtshaus trinken und nicht in irgendeiner Moschee!“

 

„Man sieht ja ganz deutlich, wie die die Klimaerwärmung hier in Deutschland vorantreiben. Wo bleibt denn der Winter dieses Jahr? Ich meine, natürlich, ihr Teint passt auch irgendwie nicht recht in so ein Schneeidyll. Aber Weihnachten unter Palmen – ohne mich!“

 

„Weil sie uns anständigen Oberpfälzern die Arbeitsplätze wegnehmen. Früher hätte ich selbstverständlich meinen Schwiegervater unbürokratisch als Chefarzt abgelöst. Heute wird mir der feine Prof. Muselmann vor die Nase gesetzt. Dabei hätten die den da unten sicher auch gut gebrauchen können!“

 

„Ich dachte ja lange, rechts von der CSU käme dann Tschechien, aber ich lasse mich heute gerne vom Gegenteil überzeugen.“

 

„Ich finde das wirklich gut, was Sie hier machen. Mit den gleichgeschalteten Staatsmedien würde ich nicht sprechen. Aber Sie sind regional und volksnah. Vielleicht merken Ihre Leser, dass wir keine rassistischen Spinner sind – sondern ganz normale Leute aus der Mitte der Gesellschaft, die einfach verhindern wollen, dass wir 2020 in einer terroristischen Diktatur aufwachen, nur noch Falafel essen dürfen und alle Schleier tragen müssen.“

 

„Abstinenzler waren mir im Grunde schon immer suspekt.“

 

Die Übersetzung einiger Zitate war aus verschiedenen Gründen nicht möglich oder nicht von besonderer Relevanz.  Um dem Vorwurf einer verzerrten Berichterstattung entgegen zu wirken, wollen wir sie allerdings nicht unter Verschluss halten:

 

 

„Bam Schoufkopf hot vo dene no nie oana wos grissn.“

 

„Oiso i woas eigentlich goaniad wos etz des is. I gay hald mid, weils hernach im Gasthaus Ziegler nou Broudwiascht gibt.“

 

„Fahle Hund!“

 

„I schmier meim Wei oane af, wenns ma gfoid. Da brach i koan Koran dazou!“


Kommentar schreiben

Kommentare: 5
  • #1

    Andreas (Mittwoch, 14 Januar 2015 02:27)

    Ich kann dazu nur eins sagen, bin ich froh nicht mehr unter solchen Affen zu leben...

  • #2

    Michael (Donnerstag, 15 Januar 2015 19:06)

    Wahre Worte lieber Andreas!..

  • #3

    kist stefan (Freitag, 16 Januar 2015 19:02)

    servus oberpfälzer bauernrammel aus ensdorf
    cooles statemente
    dem kist dani sei voder
    halt die ohren steif und alles gute bei die preisn

  • #4

    Gerhard Winter (Montag, 19 Januar 2015 16:02)

    Endlich mal eine vernünftige Berichterstattung, in der die pogida Bewegung nicht als asoziales naziegesindel denunziert wird. Es freut mich, das es die anti-islamieserungsorganisation nun auch bis in die tiefste oberpfalz geschafft hat. Hohenlohe kann sich stolz nennen hiermit ein deutliches Zeichen gesetzt zu haben! Nicht rassistisch, aber überregional abendländisch. Weiter so mit der Berichterstattung offen und unparteiisch!!!

  • #5

    Paul (Montag, 19 Januar 2015 16:54)

    Lügenpresse!